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Dienstag , 15 Juni 2021

Der Kopf und der Körper von Dorothea Wierer plädieren für eine Fortsetzung der Laufbahn

Dorothea Wierer verteidigt ihren Titel im Gesamtweltcup. Magdalena Forsberg gelang das zuletzt 2002 – Foto: Andrei Ivanov

Ohne Zweifel steht Dorothea Wierer auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Südtiroler Biathletin spannt ihre zahlreichen Fans auf die Folter. Wird sie ihre Laufbahn beenden oder hängt sie noch eine Saison an?

Die 30-Jährige blickt auf einen außergewöhnliche Winter 2019/20 zurück. Vier weltmeisterliche Medaillen, eine kleine und große Kristallkugel. Die fesche Skijägerin aus dem Pustertal kann mehr als zufrieden sein. Seit 18 Jahren konnte keine andere Athletin mehr den Gesamtweltcup verteidigen.

Wierer nimmt sich aber auch die Zeit, um ihr mögliches Karriereende nachzudenken. In einem Gespräch mit der „Gazzetta dello Sport“, der rosafarbenen Kult-Sportzeitung Italiens, will sie ihre Entscheidung im Frühjahr bekanntgeben. Sowohl ihr Körper als auch ihr Geist, sprich die Motivation, sind da. Also müsste die Pustererin, die bei der Heim-WM in Antholz ihre Schlachtenbummler mehr als nur in ihren Bann gezogen hat, das Gewehr in den Keller nicht stellen.

Doch zuerst ist sie daheim in Rasen. In Zeichen des Coronavirus stehen andere, wichtigere Sachen auf dem Programm. Trotzdem hofft die erfolgsverwöhnte Biathletin wie alle, dass die Pandemie bald ein Ende findet und der Albtraum aufhört.

Andreas Raffeiner für Biathlon-news.de

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