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Samstag , 23 Januar 2021

Über Dorothea Wierers zwei Leidenschaften und ihren Wunsch, Mutter zu werden

Die Südtiroler Biathlonkönigin Dorothea Wierer hatte in der jüngeren Vergangenheit oft gesagt, dass sie gerne eines Tages Mutter werden wolle. So erzählte sie in einem Interview mit der renommierten italienischen Sportzeitung „La Gazzetta dello Sport“, dass ein Kind das Größte im Leben einer Frau sei.

Wierer möchte noch zwei Saisonen an den Start gehen und bis zu den Olympischen Spielen in der chinesischen Hauptstadt Peking aktiv mit von der Partie sein. Diese stehen bekanntlich im Jahr 2022 auf dem Programm. Sollte sie in dem in Kürze beginnenden Biathlonwinter wieder erfolgreich sein, würde das Ganze um einiges leichter machen.

Die anhaltende und weltweit grassierende Corona-Pandemie ist Schuld daran, dass Wierer überhaupt noch das Gewehr schultert und ihre Runden auf der Loipe abspult. Der Lockdown
sorgte dafür, dass die Biathletin aus dem Pustertal in sich ging und über ihre Zukunft nachdachte. Sie konnte ausspannen und zur Ruhe kommen. Das hat ihr letzthin oft gefehlt. Und irgendwann kam die Gewissheit, dass sie, bevor sie in die Mutterrolle schlüpfen möchte, noch viel dem Leistungssport geben möchte. Sowohl der Willen als auch die Leidenschaft sind zwei Flammen, die in ihr lodern und nicht so schnell versiegen.

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