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Montag , 27 September 2021

Deutsche Meisterschaften 2021: Marco Groß und Janina Hettich sorgen für Überraschungen im Sprint

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News

Am zweiten Tag der Deutschen Biathlonmeisterschaften im Hohenzollern Skistadion am Großen Arbersee wurden die Titel im Sprint der Herren über 10 km und im Sprint der Damen über 7,5 km vergeben.

Ein überraschendes Siegerpodest gab es bei den Herren. Während die Weltcuperfahrenen Erik Lesser, Benedikt Doll oder Johannes Kühn mit den vorderen Plätzen nichts zu tun hatten, holte sich Marco Groß sensationell seinen ersten Deutschen Meister-Titel. Trotz einer Strafrunde siegte der Ruhpoldinger in einer Gesamtzeit von 23:44,5 Min. mit einem Vorsprung von +1,8 Sek. vor Max Bachewitz. Der Frankenhainer blieb am Schießstand fehlerfrei und sorgte damit für die nächste Überraschung im Endklassement. Das Podest mit den „jungen Wilden“ vervollständigte Danilo Riethmüller als Dritter mit einem Rückstand von +5,1 Sek.

Mit einem Rückstand von +8,9 Sek. verpaßte Roman Rees als Vierter und damit bester Weltcupstarter des DSV nur knapp das Podest. Fünfter wurde Johannes Donhauser (+18,8 Sek.) vor Benedikt Doll auf Rang sechs. Beide ließen jeweils drei Scheiben stehen.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News

Damen-Titel geht an Janina Hettich

Bei den Damen heißt die neue Deutsche Meisterin 2021 Janina Hettich. Die 25jährige Weltcupstarterin blieb am Schießstand fehlerfrei und feierte in einer Gesamtzeit von 18:21,2 Min. nach Altenberg 2020 im Kurzeinzel ihren zweiten Deutschen Meister-Titel. Zweite wurde Vanessa Voigt vom WSV Rotterode. Die Gesamtsiegerin des IBU-Cup’s 2020/21 traf ebenfalls wie Hettich alle zehn Scheiben und geht mit einem Rückstand von +5,9 Sek. ins abschließende Verfolgungsrennen. Einzel-Siegerin Denise Herrmann verfehlte insgesamt drei Scheiben und belegte mit einem Rückstand von +20,4 Sek. den dritten Rang.

Vierte wurde die Schierseerin Vanessa Hinz (+27,1/1) vor Anna Weidel auf Rang fünf (+36,9/1). Wie schon tags zuvor im Einzel lief es bei Franziska Preuß auch im Sprint alles andere als gut. Nach insgesamt drei Strafrunden wurde die Ruhpoldingerin mit einem Rückstand von +43,9 Sek. nur Achte.

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